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VMware: Health Check

Beim VMware ESX(i) Server kann man eine Menge konfigurieren. Vorallem in einer großen Farm kann man schonmal den Überblick verlieren.

Hier ist es sinnvoll hin und wieder einen Health Check durchzuführen. Im VMware Forum ist hier ein freies Script zu finden:

VMware Healthcheck – Powershell version
VMware Healthcheck – Perl version

Hiermit kann ein HTML Report generiert werden, welcher folgende enthält:

  • vCenter Build/Release
  • License summary
  • Active Sessions
  • ESX/ESXi Build/Release
  • Cluster(s) Name/Statistics (Hosts,CPU and MEM availabity, HA,DRS and DPM enabled, Resource Pools, Health)
  • ESX/ESXi Hardware configuration (NICs/HBAs)
  • ESX/ESXi Hardware Health Sensor via CIM
  • ESX/ESXi State
  • ESX/ESXi Configurations (for detailed information, use detail-hosts option)
  • ESX/ESXi Multipathing Info (only available in host or detail-hosts option)
  • ESX/ESXi Datastore summary
  • ESX/ESXi LUN summary
  • ESX/ESXi Portgroup summary
  • ESX/ESXi Hostd logs
  • CDP Summary
  • Recent Tasks
  • Virtual Machine summary
  • VM Storage summary
  • VM Network summary
  • VM w/Snapshots
  • VM w/Snapshot delta age
  • VM w/RDMs
  • VM w/NPIV enabled
  • VM w/connected CD-ROMs
  • VM w/connected Floppys

VMware Server: Zeitprobleme beheben

Beim VMware Server berichten viele Admins, das die Zeit der Gastsysteme zu langsam oder zu schnell läuft.

Dies kann beim VMware Server unter Linux recht einfach behoben werden. Dazu sind einfach folgende Schritte durchzuführen:

1.)
Zuerst sollte man die maximale CPU Frequenz herausfinden:

cat /proc/cpuinfo

Der interessante Wert ist „cpu MHz„.

2.)

Jetzt wird das Cool’nQuiet noch deaktiviert:

echo performance > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor

3.)

Dann noch die „/etc/vmware/config“ anpassen:

host.cpukHz = „2800000“
host.noTSC = „TRUE“
ptsc.noTSC = „TRUE“

Bei „host.cpukHz“ ist natürlich der eigene Wert einzutragen, den wir vorher ausgelesen haben. In meinem Fall waren es 2,8 GHz.

VMware Server: Gastsystem läuft recht langsam

Betriebssystem: VMware Server 1.x
Hotfixe:n/a

Gastsystem:n/a

Problembeschreibung:
Gastsystem läuft recht langsam.

Lösung:
Folgende Einstellungen in der VMX-Datei vornehmen:

Zitat:
mainMem.partialLazyRestore = „false“
mainMem.partialLazySave = „false“
mainMem.useNamedFile = „false“
MemAllowAutoScaleDown = „false“
MemTrimRate = „30“ (kann auch 0 sein, wenn der Gast dann noch funktioniert!!!)

sched.mem.pshare.enable = „false“

Hier die Beschreibungen zu den Parametern:

mainMem.partialLazyRestore
restore snapshots in background

mainMem.partialLazySave
take snapshots in background

mainMem.useNamedFile
doesn’t use named-file – use for VMs on USB-disks or other slow disks
Windows: useNamedFile= „FALSE“ causes memory to be backed by the host’s swap space.
Linux: useNamedFile= „FALSE“ causes a hidden file to be created in a temporary directory, which is immediately deleted when you power off the VM

MemAllowAutoScaleDown
Erlaubt der VM den Speicher des Gastsystems anzupassen, falls nicht genügend zur Verfügung steht.

MemTrimRate

Workstation checks which part of the guest OS virtual memory is not used and allocates it back to the host OS. This permits to have more concurrent virtual machines running but everytime the guest OS asks back for its memory it suffers a performance degradation.

sched.mem.pshare.enable
VMware uses a page sharing technique to allow guest memory pages with identical contents to be stored as a single copy-on-write page. Page sharing decreases host memory usage, but consumes system resources, potentially including I/O bandwidth.

VMware Server: Zeitprobleme mit dem Linux-Gastsystem (zu langsam/zu schnell)

Betriebssystem:VMware Server 1.x
Gastsystem:Linux
Hotfixe:n/a

Gastsystem:n/a

Problembeschreibung:
Auf dem Linux-Gastsystem läuft die Zeit zu langsam oder zu schnell.

Lösung:

Wenn die Zeit zu schnell läuft:

In der Bootkonfiguration den Parameter „clock=pit“ hinzufügen. Dies sähe dann wie folgt aus:

/etc/lilo.conf

Zitat:
image=/boot/vmlinuz

label=“linux“
root=/dev/hda1
initrd=/boot/initrd.img
append=“resume=/dev/hda6 splash=silent clock=pit“
read-only

Danach

/boot/grub/grub.conf

Zitat:
title Fedora Core (2.6.9-1.667)
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.9-1.667 ro root=/dev/hda2 clock=pit

Sollte der Gast 64bit sein, bitte „notsc“ anstelle von „clock=pit“ verwenden.

Wenn die Zeit zu langsam läuft:

In der Bootkonfiguration den Parameter „nosmp noapic nolapic“ hinzufügen. Dies sähe dann wie folgt aus:

/etc/lilo.conf

Zitat:
image=/boot/vmlinuz
label=“linux“

root=/dev/hda1
initrd=/boot/initrd.img
append=“resume=/dev/hda6 splash=silent nosmp noapic nolapic“
read-only

Danach

/boot/grub/grub.conf

Zitat:
title Fedora Core (2.6.9-1.667)
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.9-1.667 ro root=/dev/hda2 nosmp noapic nolapic

Alternativ kann man auch mit dem VMware Tools die Zeit mit dem Server synchronisieren lassen (funktioniert auch oft). Dazu in der entsprechenden VMX-Datei folgende Zeile hinzufügen/editieren:

Zitat:
tool.syncTime = „TRUE“

Natürlich müssen dazu im Gastsystem die VMware Tools installiert sein.

Weitere Infos in der VMware Knowledge Base: DOC ID 1420

VMware Server mit VNC auf der Console fernsteueren

Betriebssystem: VMware Server
Hotfixe:
Gastsystem:alle

Problembeschreibung:
Man benötigt nicht unbedingt die VMware Server Console um auf die Console des VM Gastes zu kommen. VMware hat in den aktuellen VMware Server eine Funktion eingebaut, die es ermöglicht mit dem Fernsteuerungstool VNC virtuelle Maschinen zu verwalten.

Dazu ist allerdings eine Änderung in der Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine notwendig:

code:
1:
2:
3:
4:
RemoteDisplay.vnc.enabled= TRUE
RemoteDisplay.vnc.port = "Portnummer"
RemoteDisplay.vnc.password = "Passwort"

Dabei ist zu beachten, das die VM dazu einmal ausgeschaltet werden muß, sonst ziehen die Settings nicht.

VNC bekommt man in den verschiedensten ausführungen, eine auswahl hier: TightVNC, RealVNC und UltraVNC